Prosecutor closes investigation into Peggy case

Cordon off the police, via dts
Cordon off the police, via dts
In the Peggy murder case, the authorities stopped the investigation more than 19 years after the disappearance of the then nine-year-old.

The public prosecutor's office in Bayreuth announced on Thursday that the suspicion against the suspect could not be confirmed. Even if numerous circumstantial evidence had been found that indicated that Manuel S. was involved, neither the objective evidence nor the usable information provided by the accused or other evidence allowed sufficiently reliable evidence of involvement in the killing of the girl, it said.

Aufgrund des Zustandes der sterblichen Überreste des Mädchens nach einer Liegezeit von 15 Jahren, in dessen Folge bereits viele Spuren unwiederbringlich verloren gegangen waren, habe sich die Todesursache nicht mehr feststellen lassen. Man habe auch keine Zeugen ermitteln können, die das Geschehen beobachtet haben, so die Staatsanwaltschaft weiter. Insgesamt lägen keine hinreichenden Beweise dafür vor, dass Manuel S. allein oder zusammen mit einer anderen Person Peggy sexuell missbraucht und anschließend getötet habe, um die Sexualstraftat zu verdecken. Bestehen bleibe lediglich der dringende Tatverdacht gegen den Beschuldigten hinsichtlich des Verbringens der Leiche. Sofern hier isoliert betrachtet der Tatbestand der Strafvereitelung in Betracht käme, wäre dieser aber bereits verjährt, so die Ermittler. Das Verfahren wurde daher insgesamt eingestellt. Der Ermittlungskomplex „Peggy“ mit allen Verfahren sei nun vollständig beendet, hieß es. Die 1992 geborene Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg war jahrelang verschwunden, ihre sterblichen Überreste wurden erst nach 15 Jahren, im Juli 2016, in einem Waldstück in Thüringen entdeckt, rund zwölf Kilometer Luftlinie von Lichtenberg entfernt. Ein geistig Behinderter wurde wegen des Falls schon 2004 am Landgericht Hof zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, 2014 wurde der Mann freigesprochen.